Griechisch
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(seit dem 25.10.2003)
Die griechische Sprache

Geschichte
Das Griechische kann über einen Zeitraum von 4.000 Jahren in Inschriften direkt dokumentiert werden. Die ältesten Zeugnisse sind die Tontafeln in Linear-B-Schrift, die auf Kreta gefunden wurden und die 1952 von Michael Ventris entziffert werden konnten. Es handelt sich um eine Silbenschrift, in der eine frühe Variante der griechischen Sprache (mykenisches Griechisch = Mykenisch) geschrieben wurde.
Um 800 v.Chr. übernahmen die Griechen das phönizische Alphabet und entwickelten daraus das griechische Alphabet, wie wir es heute noch kennen und wie es zur Grundlage vieler anderer Alphabete geworden ist, u.a. auch „unseres“ lateinischen Alphabets. Die Griechen haben vor allem die Vokale hinzugefügt, die in den semitischen Sprachen wegen ihrer Vokalarmut nicht benötigt wurden und daher im phönizischen Alphabet nicht vorhanden waren.
Auch heute noch werden in den in den semitischen Alphabeten - vor allem dem Arabischen - ganz überweigend nur die Konsonaten benannt und die Vokale nicht geschrieben.


Das griechische Alphabet
Achtung: Zur korrekten Anzeige der griechischen Schrift muß der Windows Zeichensatz "Symbol" installiert sein!

Das insgesamt 24 Buchstaben umfassende griechische Alphabet stammt aus der Zeit um ungefähr 1.000 v. Chr. und war mit 15 Einzelkonsonanten, 2 Doppelkonsonanten und 7 Vokalen das erste Alphabet mit Buchstaben sowohl für Vokale als auch Konsonanten. Außerdem gibt es noch 9 Vokal- und Laut Kombinationen.

Buchstabe Name (griechisch) Deutsche (laut-) Übers. Deutsche Aussprache wie Ausnahmen
Α, α αλφα alfa [a] siehe auch Vokalkombinationen
Β, β βhta wita [w]  
Γ, γ gama chrama [chr] nicht wie das deutsche g! wenn [e]o.[i] Laut folgt: [j] wie jeder
Δ, δ delta thelta [th] wie engl. that  
Ε, ε eyilon äpsilon [ä] siehe auch Vokalkombinationen
Ζ, ζ zhta sita [s] wie bei Silke  
Η, η ηtα ita [i]  
Θ, θ qhta thita [th] wie engl. thanks  
Ι, ι giwta jiota [i]  
Κ, k κ kapa [k]  
Λ, λ lamda lamtha [l]  
Μ, μ mi mi [m] siehe auch Vokalkombinationen
Ν, ν &nui ni [n] siehe auch Vokalkombinationen
Ξ, ξ xi ksi [ks] wie bei Kekse  
Ο, ο omikron omikron [o] siehe auch Vokalkombinationen
Π, π pi pi [p]  
Ρ, ρ ro ro [r]  
Σ, σ, ς sigma sichrma [s] wie bei Maus  
Τ, τ tau taf [t]  
Υ, υ uyilon ipsilon [i]  
Φ, φ ji fi [f]  
Χ, χ ci schi [ch] wie bei ach wenn [e]o.[i] Laut folgt: [sch] bzw. wie bei ich
Ψ, ψ yi psi [ps] wie bei Psychologe  
Ω, ω wmega omächra [o]  
Vokal-/Lautkombinationen
ei =[i] αη =[e] gk o. gg = [g] o. [ng]
oi =[i] αu =[af] mp =[b] o. [mb]
  ou =[u] nt =[d] o. [nd]
  eu =[ef] o. [ew]  

Mit dieser Tabelle sollte es möglich sein, alle griechischen Wörter lesen zu können. Jetzt muß man nur noch wissen, was es bedeutet...

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Regeln

Großschreibung nur am Satzanfang, sowie bei Namen.

Ein Betonungszeichen (Akzent ' ) bekommen alle mehrsilbigen- und Fragewörtern, und stehen auf den Vokalen. Bei Vokalkombinationen auf dem 2. Vokal. Ansonsten wird bei einer Vokalkombination jeder Vokal einzeln gesprochen.

Vokale: Ee, Aa, Oo, Ww, Hh, Ii, Uu

Alle Hauptwörter (auch Namen) werden dekliniert, indem das End-s weggelassen wird. Ausnahme: Wenn der bestimmte Aktikel (H, O) vor dem Namen steht. Beispiel: O Kwstas und Geia sou Kwsta!

Verben haben i.d.R. (in der Grundform 1. Person Singular) ein "w" am Ende.

Das griechische Fragezeichen ist ein Semikolon ? = ;

Endungen, Artikel (Geschlecht):
Mänlich Weiblich Sächlich
  -os -os -os
Endungen -as -h -o
  -hs -a -l
Nominativ o h to
Akkusativ ton thn to
Wo-Fall ston sthn sto

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Copyright 09/2009 by Dirk Klein